Verpackungsdesign - Glossar

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Abacá

Faserliefernde Bananenpflanze für Teebeutel, für salzwasserresistente Taue und zur Herstellung des > Manilaumschlages

Aufreißperforation

Aufreißfaden oder Aufreißperforation – Hilfen zur einfachen Öffnung
von Verpackungen, Paketen und ähnlichem.

Abreiben

Ein bildgebendes  Verfahren bei dem durch Reiben mit einem Stift oder Zeichenkohle eine Struktur von einer Oberfläche auf die andere Übertragen wird.

Additive Farbmischung

Additive Farbmischung beschreibt das Phänomen, welches die Änderung des vom Auge empfundenen Farbeindrucks durch sukzessives Hinzufügen eines jeweils anderen Farbreizes darstellt. Das Farbsehen mit Hilfe unterschiedlich farbempfindlicher Sensoren im Auge ist im Grunde eine additive Mischung.
Da diese in Auge und Gehirn stattfindet, wird sie auch als physiologische Farbmischung bezeichnet.

Anschnitt

Übersatz der bei randabfallenden Bildbereichen Blitzer (weiße Bereiche) vermeidet. Im Verpackungsdesign bei randabfallenden Etiketten sowie Umverpackungen relevant.

Aseptisch

Verunreinigung durch Mikroorganismen werden durch aseptische Herstellungsverfahren und aseptische Verpackung verhindert. Wichtig im Verpackungsdesign bei Kosmetikas. Lebensmitteln etc...


Automatikboden

Bodenlaschen, verleimt, die sich beim Auffalten des Kartons automatisch verschränken. Ideal für schwere Waren und eine schnelle Aufrichtung des Verpackungsmaterials.


Achromatische Korrektur

Graukomponentenersetzung
Die Graukomponenten eine Bildes werden  entfernt und durch Schwarzanteile ersetzt. Bei starker Konzentration von Blau, Rot &
Gelb wird dem Bild dadurch mehr Schärfe verliehen.

Barcode

Strichcode – ein individuelles Muster generiert aus 8, 12 oder 13 Ziffern, welchen im Warenscanner eine eindeutige Warenindentifizierung zulässt. Wird auch zur Preiserfassung und Fakturierung eingesetzt.
Gebräuchlichste Barcodes:
EAN Internation Article Number (früher Europäische)
UPC Universal Product Code
ITF Interleaved Two of five
PZN Pharmazentralnummer (pharmazeutischer Bereich)

Für den Verpackungsdesigner immer eine Herausforderung: den Barcode
optimal in das Design mit einzubeziehen.

Barriere

Grundsätzlich hat jede Verpackung Barrierefunktion,
da sie das Produkt vor Verschmutzung und Oxidation (Verderb) schützen.

In der Natur ist das die Schale, beim Apfel schützt die Schale vor Austrocknung und Oxidation. Die Schale ist mit wachsartigen Stoffen besetzt welche eine funktionale Barriere gegen Mikroben bilden.

Die Farbe gibt den Reifegrad des Apfels an, durch diese Signalwirkung weiss der Konsument:  Apfel ist reif.


Barrierefolien

Folien, die eine Schutzfunktion vor Schadstoffen oder Umwelteinflüssen
(Feuchtigkeit, Gasmigration, Mineralölmigration etc.) bieten.

Beutel

Satches – an zwei oder vier Enden versiegelte aus elastischem Material gefertigte Verkaufsverpackung.

Bagasse

Rückstände bei der Verarbeitung von Weintrauben, Braumalz, Zuckerrohr, Oliven und Agaven.

AusZuckerohr gewonnene Bagasse besteht zu 40 bis 60 % aus Cellulose, zu 20 bis 30 % aus Hemicellulosen und zu etwa 20 % aus Lignin.Bagasse wird zur Herstellung von Schalen, Tellern und Boxen verwendet.

Bronzieren

Druckverfahren
Auf eine Leimschicht wird metallisches Pulver aufgebracht.

Biobasierte Kunststoffe

Kunststoffe die aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen werden.
Englisch: bio-based plastics –„technische Biopolymere“
Basis für biobasierte Kunststoffe sind vor allem Stärke und Cellulose, aus stärkehaltigen Pflanzen wie Mais und Zuckerrüben sowie Cellulose aus Hölzern. Weitere potenzielle Rohstoffe wie Lignin, Casein,  Getreideproteine und Pflanzenöl etc. kommen ebenfalls bei der Herstellung von biobasierten Kunststoffen zum Einsatz.

Bio - kompostierbare Kunststoffe

Biologisch abbaubare Kunststoffe bestehen aus Polymeren, die durch Mikroorganismen wie Bakterien oder Pilze, mittels Enzymen unter definierten Bedingungen zersetzt werden.
Der Abbau geschieht hauptsächlich durch Oxidations- und Hydrolyseprozesse.

Blockbodenbeutel

Papierbeutel - häufig aus Natron- / Kraftpapier gefertigt.
Kennzeichen ist der Blockboden, der im befüllten Zustand einen festen Stand des Beutels sichert. Der Boden ist im Gegensatz zum Standbodenbeutel in rechteckiger Blockform.

Bedarfsgegenstände Verordnung (BedGgstV)

eine Richtlinie die spezifische Migrationsgrenzwerte für den Übergang von Stoffen in die verpackten Lebensmittel. Bei nicht zugelassenen Stoffen dürfen maximal 0,01 mg  aus der Verpackung pro 1 kg Lebensmittel übertreten. Für zugelassene Stoffe liegt der Grenzwert bei 60 mg pro 1 kg Lebensmittel bzw. 0,6 mg pro dm² Verpackungsoberfläche.

eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32011R0010

Buchdruck, Hochdruck

Druckverfahren
Im Buch- bzw. Hochdruck wird Farbe von den erhabenen Bereichen
der Druckplatte auf das Medium (Papier) übertragen.

CAD / CAM

Computer Aided Design.
Im Verpackungsdesign werden CAD -Verfahren zur Modellierung und Her - und Darstellung von dreidimensionalen Objekten - in diesem Fall Verpackungen verwendet. Sehr wichtig sind 3D -Modellierungen auch in der Simulation am POS. ( Point of Sale)

Champagne Boden

Flaschenboden
Komplett konkaver Flaschenboden.

Cellophan

Cellulosehydrat, Zellglas - aus Zellulosefasern hergestellter Kunsstoff
Vorteile: läßt Wasserdampf passieren und kann dadurch ein gutes Mikroklima generieren

Cradle to Cradle

Das Prinzip ein Produkt schon in der Entwicklung unter Recyclingaspekten zu betrachten und einen Rohstoffzyklus mit einem minimierten Material- und Energieverlust zu etablieren.
Im Produktdesign als auch im Verpackungsdesign ein immer mehr ernst zu nehmender Ansatz.

Catcherboard MB12

Eine von Smiurfit Kappa entwickelte Technologie und der auch Recyclingpapiere durch eine eingearbeitete Aktivkohleschicht Barriereeigenschaften erreichen die 99% der flüchtigen Stoffe bindet.
Durch den Schichtaufbau ist die Barriere kantenstabil und der Verarbeitungsprozess muss nicht extra angepasst werden. Für Verpackungsdesigner eröffnen sich dadurch neue Perspektiven zur Entwicklung umweltgerechter Verpackungen.

https://www.smurfitkappa.com/de/products-and-services/paper-and-board/catcher-board-mb12


Doypack

Standbodenbeutel. Aus mehreren Lagen am oberen Rand verschließbarer Beutel der durch den elliptischen Boden gut im Verkaufsregal aufgestellt und präsentiert werden kann. Oft mit Sichtfenster. Herkömmlich von Innen nach aussen PE / ALU / PE oder Kraftpapier. Als Mischkunststoff im Recycling bedenklich. Inzwischen geht der Trend zu Doypacks aus gruppengleichen Kunststoffen und zum Verzicht der Alubarriere.

DIN EN 13432

Europäische Norm für kompostierbare Wertstoffe die besagt, dass nach 80 Tagen 90% des Wertstoffs biologisch abgebaut sein müssen.

Druckveredelung

Techniken zur optischen und haptischen Aufwertung eines Druckproduktes
• Lackierung
• Folienkaschierung
• Prägefoliendruck
• Blindprägung
• Kaltfolientransfer
• Einsiegelung
• Heissfolienprägung

Duplexdruck

Drucktechnik
2-Farbdruck bei dem die Bilddarstellung zuvor in zwei Farbkanäle separiert wurde.

Dummies

Erste Modelle zur Veranschaulichung des Endprodukts.

Duplexkarton

Laminierter Karton für Verpackungen
Zellstoff / Altpapier / Zellstoff

Euroschlitz, Euroloch

Standarisierte Ausstanzung für Aufhängelöcher.

ECMA

The European Carton Makers Association
Zusammenschluss europäischer Kartonhersteller.
Ähnlich zu FEFCO hat ECMA einen eigenen Code für die Erstellung von Kartonverpackungen erstellt.
Der Unterschied besteht darin dass FEFCO
für Wellpapen und ECMA für Vollpapen entwickelt wurde.

https://www.ecma.org

EVOH

Barrierekunsststoff
Ethylen-Vinylalkohol-Copolymer zur Verpackung von Nahrungsmitteln. Primärverwendungszweck ist die Herstellung einer Barriere, um Sauerstoff von Lebensmitteln fernzuhalten.

E-Welle

Die E-Welle (Feinstwelle), auch Mikrowelle genannt, eine Wellpappe die viele neue Anwendungsbereiche eröffnet; zum Beispiel als Verkaufsverpackung, oder als Display mit hochwertigem Mehrfarbendruck.
E-Welle zeichnet sich durch eine gute Bedruckbarkeit aus.
Wellenteilung : 3,0 - 3,5mm Wellenhöhe 1,0 -1,8 mm

Faserformverpackung

Fixierverpackung

FEFCO

Der FEFCO-ESBO-Code (auch International fibreboard case code; deutsch: Internationaler Code für Versandverpackung) ist ein international gültiger Code zur Beschreibung von Verpackungsmitteln aus Wellpappe und Vollpappe.

01 = Handelsübliche Rollen und Tafeln
02 = Faltschachteln
03 = Deckelschachteln (üblicherweise zweiteilig)
04 = Falthüllen und Trays
05 = Schiebeschachteln
06 = Formfeste Schachteln
07 = Fertig geklebte Schachteln (Faltbodenschachteln und Aufrichteschachteln)
09 = Inneneinrichtungen

Flaschenseide

Flaschenseiden eignen sich bestens um Wein-, Sekt-, Champangerflaschen oder ähnliches elegant und einfacheinzupacken. Auch zum Umwickeln von Blumensträußen eignen sich Flaschenseiden. Oftmals werden Flaschenseiden auch  Füllmaterial für Geschenkkartons und Verpackungen verwendet. Flaschenseiden sind nicht nassfest. Flaschenseiden sind zu 100% recyclebar.

Frischfaserkarton

Kartonage
Wie der Name schon sagt ein Karton aus frischen Fasern. Da Recyclingkartons durch die enthaltene Druckfarbe des Ausgangsrohstoffs oft mit Mineralöl belastet sind, sind Frischfaserkartons bei unmittelbarem Lebensmittelkontakt sicherer oder vorgeschrieben.

FSC (Forest Stewardship Council)

Ein internationales Zertifizierungssystem für nachhaltige Waldwirtschaft.

Fairtrade

"Fairtrade verbindet Konsumentinnen und Konsumenten, Unternehmen und Produzentenorganisationen und verändert Handel(n) durch bessere Preise für Kleinbauernfamilien, sowie menschenwürdige Arbeitsbedingungen für Beschäftigte auf Plantagen in Entwicklungs- und Schwellenländern."

Quelle:
https://www.fairtrade-deutschland.de/was-ist-fairtrade.html

Flexodruck

Druckverfahren
Flexodruck ist ein rotatives Druckverfahren, das dank einer flexiblen Druckform sehr vielseitig einsetzbar ist. Durch die flexible Druckform können im Druck Rundlauf-ungenauigkeiten und Dickenvarianzen des Bedruckstoffes ausgeglichen werden und somit einen sauberen Rasterdruck gewährleisten. Damit lassen sich flexible Materialien bis hin zu dünnen Folien, alle Papiere und Pappen sowie Materialien mit rauhen Oberflächen und Textilgewebe bedrucken.

Flachbodenbeutel | Box Pouch

Das spezielle an diesen Beuteln liegt in der Ausführung des Bodens.
Er wird flach aufgeschweißt und sorgt damit für sehr gute Standeigenschaften.

Feinstpapier

Oftmals eingefärbtes und oder mit Relief oder strukturierter Oberfläche versehenes Schmuckpapier.

FOODBOARD™

Karton mit funktioneller Barriere für nachhaltige und sichere Lebensmittelverpackungen.

- schützt verpackte Lebensmittel vor definierten unerwünschten Substanzen,
wie z. B. Mineralöle, Phthalate und Bisphenol A.
- schützt vor Querkontamination bei Transport, Lagerung und im Verkaufsregal.
- ist recycelbar, biologisch abbaubar und FSC®- oder PEFC™-zertifiziert erhältlich

https://www.mm-karton.com/produkte/foodboardtm/

F-Welle

Wellpappe
Miniwelle Wellenteilung : 1,9 - 2,6 mm Wellenhöhe 0,6 -0,9 mm

Furoshiki

Falttechnik
Damals kam der Brauch auf, seine Kleidung in einem Bade-Tuch zu verstauen und zu transportieren, auf japanisch Furoshiki genannt. Allerdings gehen die Ursprünge des Tuchs als Transport- und Verpackungsmittel von Waren wahrscheinlich sogar bis in die Nara-Zeit zurück, also rund eintausend Jahre vor der Edo-Zeit. Heute nutzt man das Furoshiki für alle möglichen Zwecke.
https://www.japanwelt.de/blog/furoshiki-binden-falttechniken/
http://www.env.go.jp/en/focus/attach/060403-5.pdf


F-Welle

Wellpappe
Miniwelle Wellenteilung : 1,9 - 2,6 mm Wellenhöhe 0,6 -0,9 mm

Gestrichenes Papier

Gestrichenes Papier – auch Kunst- oder Bilderdruckpapier ein Papier, bei dem die Oberfläche mit einem Bindemittel (Strich) veredelt ist. Die sogenannte Streichfarbe besteht kann als Hauptbestandteil Kreide, Kaolin, Kasein oder Kunststoffdispersion sein. Das Papier bekommt dadurch eine geschlossenere und glattere Oberfläche, wodurch eine bessere Qualität beim Druck erreicht wird.

Graupappe

Wird aus Altpapier oder Zellstoff hergestellt, die einzelnen Bestandteile werden gepresst und/oder verklebt. Ein relativ kostengünstiges Material, das auch unter dem Begriff Maschinengraupappe bekannt ist. Der Name leitet sich aus seiner Färbung ab. Da sie nicht mit Farbe versehen wird, kann es zu Farbschwankungen kommen. Darüber hinaus ist die Materialdicke charakteristisch für die Graupappe, denn sie liegt immer zwischen 0,5 und 4 mm. Fällt die Stärke dünner aus, handelt es sich um einen Karton. Diese Art von Pappe wird heute beispielsweise bei der Herstellung von Industrieverpackungen und für die Herstellung von Buchrücken genutzt.

Hangtag

Hängeetikett, Anhängeetikett
Primär in der Textilindustrie vorzufinden, wird auch gerne im Verpackungsdesign für minimalistische Design angewandt.

Holzschliff

Holzschliff wird aus Holzfasern erzeugt.  Das Holz wird unter Zugabe von warmem Wasser auf Schleifsteinen zerschliffen. Durch weitere Mahlvorgänge können Fasern unterschiedlicher Qualität gewonnen werden. Daraus lassen sich Einwegteller und -schalen, Bierdeckel uvm. produzieren. Holzschliff ist biologisch abbaubar und kompostierbar.

Hexacom Wabe

Wie eine Bienenwabe aufgebaute Karonverpackung das eine einzigartige Kombination aus überragender Festigkeit und geringem Gewicht bietet.
Vor allem als Schutzverpackung zum Transport verwandt.

Hüttenzeichen

Das Hüttenzeichen (englisch: punt mark) Markierung am Boden eines Glases, welches die herstellende Glashütte kennzeichnet.
https://www.glasaktuell.de/
glasverpackungen/huettenzeichen/

Inlay

Innenverpackung: die Umhüllung die meist bei Kartonverpackungen das Produkt fest am Platz hält. Das kann eine Stanzung sein ein Podest, Füllmaterial (Papierschnipsel/Stroh etc.) Auch ein Kissen oder Schaumstoffe zur Fixierung und Polsterung des Produkts sind üblich.

Inerte Verpackung

Eine Verpackung die keine Wechselwirkung zwischen Inhalt und Verpackung zulässt. Als Beispiel: Glas, Keramik, Emaille.

Karton

Ein aus Zellstoff, Holzschliff und Altpapier hergestellter Werkstoff, der unter anderem in Druckereien als Druckuntergrund, in der Verpackungsindustrie zum Schutz von Packgut (Verpackungsmaterial) oder als Behälter (Schachtel oder Faltschachtel) sowie im grafischen Gewerbe und im Kunstgewerbe als künstlerischer Werkstoff sowie als Gestaltungsuntergrund eingesetzt wird. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um Papier mit einer größeren Dicke.  

Keimling (Kiemplantlogo)

Produkte, die die europäischen Norm für biologische Abbaubarkeit EN-13432 erfüllen, qualifizieren sich für das Kiemplantlogo (Keimling). Diese dürfen mit dem Bioabfall entsorgt werden.

Kaschieren

- Verbindung von mehreren Materiallagen um eine schützende und stabile Verbindung zu erhalten.
- Im Verpackungsdesign: die Umhüllung von Kartons mit Feinstpapieren zur Veredelung der Oberfläche.

Kissenpackung

Schlauchpackung die an beiden Enden versiegelt ist und einen Saum auf der Rückseite hat z.B. Chipsverpackung.

Kraftpapier

Hochstabiles Papier aus Sulfatzellstoff. Beliebt im Verpackungsdesign für Papiertüten. Kann auch wasserdicht imprägniert werden.


Latex

Ein Naturprodukt, das von der Latexmilch des Kautschukbaumes hergestellt wird.

Limited Edition

Limitierte Auflagen eines Produkts.
Oft zu Jubiläen oder bestimmten Ereignissen. Im Verpackungsdesign eine Gelegenheit künstlerisch und gestalterisch neue spektakuläre Akzente zu setzen.

Lentirkulardruck

Beim Lentikulardruck werden mittels einer Linsenrasterfolie optische Effekte erzielt. Unzählige Linsen in Stäbchenform aus einem transparenten Kunststoff werden dabei mit einem speziell aufbereiteten Bild hinterdruckt und geben je nach Blickwinkel andere Teile des Motivs frei. Das erlaubt 3-D-Effekte, welche das Dargestellte räumlich wirken lassen, oder Bewegungseffekte, bei denen das Auge eine Sequenz von Bildern wahrnimmt.
Es gibt verschiedene Effektarten:

FLIP  
2 - 10 ähnliche Bilder ergeben ein Wechselbild, das sich durch Kippen oder Wenden ändert.
MORPHING
Mit mehr Zwischenbildern als der Flip.
ANIMATION
Kleine Bildsequenzen oder sogar Filmszenen in Einzelbilder zerlegt.
ZOOM
Beim Ändern des Blickwinkels wird das Motiv hergezoomt.
3D
Meist wird eine Figur im Vordergrund freigestellt.
Der Hintergrund scheint sich zu verschieben.

Manilaumschlag

A4 Umschlag für Dokumente aus Manilanhanf > Abacá - Manilahanf, Bananenhanf

Migration

Im Verpackungskontext der unerwünschte Übergang von schädlichen
Stoffen / Gasen auf das Produkt.

Mater-Bi®

Mater-Bi® ist ein neuartiger und vielseitig einsetzbarer Biokunststoff aus dem Produkte für den täglichen Gebrauch hergestellt werden. Zu solchen Produkten zählen z.B Bioabfalltüten, Einkaufstüten, Mulchfolien, Obstnetze, Teller, Besteck, Becher…

http://materbi.com/de/?noredirect=de_DE

Müll - Hierarchie

1. Müllvermeidung
2. Wiedergebrauch
3. Wiederverwendung / Recycling
4. Verwertung (einschließlich energetischer Verwertung)
5. sichere Beseitigung als letztes Mittel.

Multisensorisches Marketing

Ansatz aus der Neuromarketingforschung.
Je mehr Sinne sei es durch Oberfläche, Struktur; Klang oder durch Geruch angesprochen desto höher wird das Aktivierungspotenzial im Gehirn eingeschätzt.

Migrationsbarriere

In der Verpackung eine Schicht aus einem Material mit speziellen chemisch/ physikalischen Eigenschaften die das verderbliche Produkt vor schädlichen Einflüssen schützt.

Die da wären:
- Oxidation durch Lichtexposition
- Oxidation durch Sauerstoff
- Verunreinigung mit Fremdstoffen
- Verunreinigung mit Mikroorganismen

Aber auch das Durchschlagen von fettig / ölig / ätherischen Bestandteilen des Produkts auf die Umgebung gilt es zu verhindern.

Maul

Die Innenseite des Flaschenhalses.

Moiré Papier

Von frz. moiré, ‚moiriert, marmoriert‘
Beim unechten Moiré wird ein Muster mit Hilfe einer entsprechend gemusterten Walze und einer weichen Gegenwalze auf ein Gewebe geprägt (Gaufrieren). Ein Moiré-Effekt im ursprünglichen Sinn entsteht nicht, sondern liegt lediglich der Pressvorlage zugrunde, durch unterschiedlichen Lichteinfall ändert sich das Muster aber sehr ähnlich. Derartig gepresste Papiere oder Kartons mit glatten, glänzenden Oberflächen werden als Moiré-Papier bezeichnet. Sie finden unter anderem als Vorsatzpapiere oder für Bucheinbände Verwendung.

Nordic Ecolabel (Svanen)

Ein Zusammenschluss von Papier- und Holzherstellern in Skandinavien. Diese bewerten mit dem NORDIC ECOLABEL den gesamten Herstellungsprozess. Ziel ist es, nur Produkte zu zertifizieren, welche die Umwelt so wenig wie möglich belasten.

Negatives Prägen

Eine vertiefte Prägung auf einer Oberfläche.

Oxo - abbaubare Kunststoffe

Kunststoffe, die die Eigenschaft aufweisen, dass sie nach ihrer Nutzung schnell fragmentieren. Das wird erreicht, indem Polymeren, wie Polyethylen, Metallionen wie Cobalt, Mangan, Eisen usw. – hinzugefügt wird. Unter UV-Licht bzw. Wärme oder Sauerstoff wird die Oxidation und der Kettenabbau, sprich der Fragmentierungsprozess, gestartet. Dies führt zur Bildung von kleinen – mit bloßem Auge nicht erkennbaren – Fragmenten,  kaum mehr weiter abgebaut werden. Je nach Bedingungen kann auch schon die Fragmentierung sehr langsam erfolgen.
„Oxo-Abbau“ ist nicht gleichbedeutend mit einem biologischen Abbau.
Ein fragmentierbarer Kunststoff ist ein Kunststoff, der zwar abbaubar ist, aber nicht nach den Normen zur organischen Verwertung oder biologischen Abbaubarkeit von Kunststoffen und Verpackungen vollständig von Mikroorganismen zersetzt wird.

OPP

Flexibler Kunsstofffilm der stärker als Polypropylen ist.

Offsetdruck

Druckverfahren
(engl. offset für Versatz, Absatz)
Das verbreitetste Druckverfahren ist der Offsetdruck.
Ein indirektes Flachdruckverfahren, die auf einen Zylinder aufgespannte Druckplatte und das zu bedruckende Material kommen nicht direkt in Kontakt. Die Druckfarbe wird von der Druckplatte auf einen Gummituchzylinder und von diesem auf den Bedruckstoff übertragen. Es gibt Offsetdruckmaschinen als Bogenmaschinen (Sheetfed) und Rollenmaschinen (Heatset oder Coldset).

OPP

Flexibler Kunsstofffilm der stärker als Polypropylen ist.

Plastikatlas

Von der Heinrich Böllstiftung und dem BUND Naturschutz herausgegebene Publikation über die Plastik/abfall Problematik
https://www.boell.de/de/plastikatlas

Pantone

Farbfächer an Volltonfarben zum herstellen hochwertiger Druckerzeugnisse.
https://www.pantone.com

Polypropylen (PP)

Polyolefin
Durch Kettenpolymerisation von Propen hergestellter thermoplastischer Kunststoff. PP ist teilkristallin und unpolar. Seine Stoffeigenschaften ähneln dem Polyethylen,
PP ist etwas härter und wärmebeständiger. Polypropylen wird häufig in Verpackungen verwendet.

Polyethylenterephthalat (PET)

Polyester
Durch Polykondensation erzeugter thermoplastischer Kunststoff. Hauptsächlich zur Herstellung von Kunststoffflaschen (PET-Flaschen), Folien und Textilfasern eingesetzt.

Papphülsen

Oft aus umweltfreundlichen Recyclingpapieren hergestellte runde Kartons, die mit gebördeltem Deckel versehen und mit Feinpapieren kaschiert optisch hochwertige Verpackungen ergeben.

Primärverpackung

Verpackung die das Produkt als erstes umhüllt. Sie dient in erster Linie dem Schutz des Produkts und in zweiter Linie der Präsentation.

Pflanzenbasierte Kunststoffe

Kunststoffe welche chemisch identisch mit erdölbasierten Kunststoffen sind, jedoch als Basis pflanzliche Rohstoffe haben wie z.B. Polyethylene aus Zuckerrohrethanol.

Polyethylen (PE)

PE-EVOH = Sauerstoffbarriere

Pergament-Ersatz

Fettdichtes und holzfreies Papier zur Verpackung von Speisen. Im Gegensatz zum echten Pergament weder kochfest noch wasserdicht.

Pergamin

Aus fein gemahlenem Zellstoff hergestelltes, weitgehend fettdichtes, jedoch nicht nassfestes Transparentpapier.

Quad Beutel | Quad Bags


Ein Beutel bei dem alle Seiten versiegelt werden.
Auch als 4-Rand-Siegelbeutel bekannt, zeichnet sich durch sehr stabile Schweissnähte an den vertikalen Seiten und an der Bodennaht aus. Dadurch erhalten Quad Beutel schon im unbefüllten Zustand einen sicheren Stand.

Quer zur Faser

Falten oder schneiden eines faserigen Materials im rechten Winkel zum Faserverlauf.

Rakeltiefdruck

Druckverfahren
Beim Rakelltiefdruck liegen die druckenden Elemente vertieften werden durch Eintauchen der Oberfläche des rotierenden Druckzylinders in Farbbehälter mit Tiefdruckfarbe gefüllt. Unmittelbar vor dem Druckvorgang wird die überschüssige Druckfarbe von der Oberfläche der Druckform durch eine Rakel entfernt, diese bleibt nur in den Vertiefungen (Näpfchen) bestehen, aus denen sie beim Drucken auf das Papier übertragen wird.

Ressourcenschonend

Der Vorsatz die vorhandenen Ressourcen in verantwortungsvoller Weise zu nutzen
und die Bemühung Verschwndung zu vermeiden. –>  Cradle to Cradle Ansatz

Ripplexverpackung

ökologische Formteile aus kaschierten Wellpappe-Platten. 

Ressourcenschonend

Der Vorsatz die vorhandenen Ressourcen in verantwortungsvoller Weise zu nutzen
und die Bemühung Verschwndung zu vermeiden. –>  Cradle to Cradle Ansatz

Sappi Guard

Eine papierbasierte Verpackungslösung mit integrierter Mineralölbarriere (MOSH/MOAH). Die Lösung ist eine nachhaltige Alternative zu mehrschichtigen Barrierefolien. Die Lebensmittel im Inneren werden durch Innenbeutel, Beutel und Säcke aus diesem Mineralölbarrierepapier geschützt.
https://www.sappi.com/sappi-guard-nature-1-m

Serviceverpackung

Sämtliche Verpackungsarten zusammen, welche im Einzelhandel Verwendung finden, die Ware für den Kunden einzupacken. Es handelt sich somit um keine Verpackung zum Zweck des Transports sondern zum Verkauf. Serviceverpackungen werden im Service vor Ort befüllt. Beispiel:  Brötchentüte.

Zu den Serviceverpackungen gehören:
• Bodenbeutel
• Faltbeutel
• Pizzakartons
• Einschlagpapiere
• Tragetaschen

Stanzform

Mit der Stanzform wird die flachliegende Form
einer Verpackung aus dem Druckbogen gestanzt.

Stanzlinie

Die Linie in der Druckdatei welche
die Binnenform bzw. Stanzform definiert.

Schutzverpackung

Die Verpackung, welche hauptsächlich dazu dient die Ware zu schützen und daher meist nicht bedruckt oder veredelt ist wie z.B. Vakkumbeutel bei Kaffee.

Substraktive Farbmischung

Als subtraktive Farbmischung, oder physikalische Farbmischung wird die Veränderung eines Farbreizes bei Reflexion von der Oberfläche eines Gegenstandes durch Remission oder beim Durchgang durch ein Medium durch Transmission bezeichnet. Wird auch physikalische Farbmischung genannt, da sie von der Farbwahrnehmung unabhängig verläuft.

Sekundärverpackung

Die Verpackung die nicht die primäre Schutzfunktion erfüllt sondern
das Produkt fixiert oder weiter umhüllt – zum Beispiel eine Schmuckverpackung um einen Parfumflacon. Dabei kommt der Sekundärverpackung die Bedeutung der (edlen) Umhüllung zu - die auch sensorisch das Auspackerlebnis
positiv verstärken soll.

Spout Bag | Spout POUCHES

Spout Bags: Standbodenbeutel mit Ausgießer.

Tetra Pack

Wohl die am meisten produzierte Schutzverpackung.
Hat hervorragende Barriereeigenschaften bei sehr geringem Gewicht und hat
den Trend zum überregionalen Warenverkehr massiv beschleunigt.
Als Mischkunststoff aus heutiger Zeit wohl eher verbesserungsfähig.

Tiefdruckverfahren

Drucktechnik
Beim Tiefdruck werden bildgebende Formen als Vertiefungen in der Druckform erstellt. Diese Druckform wird im gesamten vor dem Druck eingefärbt, die überschüssige Farbe wird daraufhin mit einem Wischer oder einer Rakel entfernt, daraus ergibt sich, dass sich die Druckfarbe nur noch in den Vertiefungen befindet. Hoher Anpressdruck und die Adhäsions­kräfte zwischen Papier und Farbe erwirken den Farbübertrag. Tiefdruck kommt sowohl im gewerblichen  als auch im künstlerischen Bereich zum Einsatz. Die Tiefdruckform wird vor allem im Verpackungs-, Etiketten-, Dekor- und im Zeitschriftendruck eingesetzt. Lasergravur in Kombination mit einem Ätzprozess wird gerne imVerpackungsdruck verwendet.

Der Tiefdruck ist eines der ältesten Druckverfahren, es hat seine Wurzeln Im Kupferstich.

Tampondruck

Ein indirektes Tiefdruckverfahren: die Druckfarbe wird durch einen hochelastischen Tampon aus Silikonkautschuk von der Druckplatte auf den zu bedruckenden Stoff übertragen. Tampondruckverfahren ist zum Bedrucken von Kunststoffkörpern enorm wichtig und ist damit vor allem Werbemittelbranche von großer Bedeutung (Kugelschreiber / Feuerzeuge etc..). Von Graveurmeister Wilfried Philipp aus dem Decalcierverfahren entwickelt indem er  Gelatinetampons durch standhaftere aus Silikonkautschuk ersetzte.

Therimage

Das Tiefdruckverfahren -
Drucktechnik, bei der die bildgebenden Formen als Vertiefungen in der Druckform erstellt werden. Diese Druckform wird im gesamten vor dem Druck eingefärbt, die überschüssige Farbe wird daraufhin mit einem Wischer oder einer Rakel entfernt, daraus ergibt sich, dass sich die Druckfarbe nur noch in den Vertiefungen befindet. Hoher Anpressdruck und die Adhäsions­kräfte zwischen Papier und Farbe erwirken den Farbübertrag. Tiefdruck kommt sowohl im gewerblichen  als auch im künstlerischen Bereich zum Einsatz. Die Tiefdruckform wird vor allem im Verpackungs-, Etiketten-, Dekor- und im Zeitschriftendruck eingesetzt. Lasergravur in Kombination mit einem Ätzprozess wird Verpackungsdruck verwendet.

Umverpackung

Eine zusätzliche Verpackung um Verkaufsverpackungen herum, welche den Zweck hat, die Abgabe von Waren im Wege der Selbstbedienung zu ermöglichen, die Gefahr der Entwendung zu minimieren und Werbung zu machen. Sie unterliegt der Verpackungsordnung und weist eine Rücknahmeverpflichtung auf. Dem Endverbraucher ist die Möglichkeit zur Entfernung und kostenlosen Rückgabe der Umverpackung zu gewährleisten.

Beispiele: Blisterhülle - Diebstahlschutz
Kartonage um den Sixpack Bierdosen - Transportschutz
Zigarettenstange - Bündelung von Einzelabgaben

Unboxing

engl. für das Auspacken. Im Marketingsinn das Auspackerlebnis oder die Auspackzeremonie.

Gemäß den psychologischen Prinzipien "Vorfreude ist die beste Freude" und "der erste Eindruck "zählt - besteht der Ansatz darin dem kunden durch ein gelungenes Auspackerlebnis seine Vorfreude auf das Produkt zu steigern, seine Erwartungserhaltung zu erfüllen, und die emotionele Markenbindung zu verstärken.

Das beginnt bei der Verkaufsverpackung, geht über die Platzierung im Transportkarton,
über die persönliche Ansprache über zusätzliche Schmuckpapiere zur Umverpackung der Ware an sich.

Verkaufsverpackung

Eine Verkaufsverpackung gewährleistet in erster Linie die Haltbarkeit einer Ware und dient ihrem Schutz auf dem Weg vom Handel bis zum Endverbraucher.
Die Gestaltung der Verpackung ist mitentscheidend für den Verkaufserfolg am Point of Sale. Des weiteren trägt das Design der Verkaufsverpackung zur Markenbildung und Positionierung bei. Somit ist der Verpackungsdesigner in einem komplexen Umfeld bestrebt die richtige Positionierung zu bestimmen.

Versandverpackung | Tertiärverpackung

Die Verpackung in der das Produkt versendet wird. Sie steht mit dem Produkt nicht zwingend in Verbindung.

Der Versandkarton kann aber durchaus das Branding unterstützen.
- Der Karton wird mit Logo | Ornamenten versehen
- Das Packband ist gebrandet.
- Das Füllmaterial ist mit Bedacht gewählt.
- Dem Auspackerlebnis wurde Gewicht beigemessen.
- Flyer unterstützen die Markenbotschaft.

Verkaufsverpackung

Eine Verkaufsverpackung gewährleistet in erster Linie die Haltbarkeit einer Ware und dient ihrem Schutz auf dem Weg vom Handel bis zum Endverbraucher.
Die Gestaltung der Verpackung ist mitentscheidend für den Verkaufserfolg am Point of Sale. Des weiteren trägt das Design der Verkaufsverpackung zur Markenbildung und Positionierung bei.
Somit ist der Verpackungsdesigner in einem komplexen Umfeld bestrebt die richtige Positionierung zu bestimmen.

Vakuumverpackung

Verpackung bei der empfindliche Ware durch ein Vakuum vor Oxidation geschützt
wird. Durch die komprimierende Wirkung des Vakuums werden Zwischenräume (gerade bei körnigen, pulverigen Waren) vermindert und die Oberfläche vor Oxidation bewahrt. Außerdem werden durch das Vakuum reaktionsfreudige Gase -
v. a. Sauerstoff weitgehende entfernt.

Verpackungsverordnung

Ziel der Verpackungsverordnung war 1991 zunächst die Einleitung einer Trendwende hinsichtlich der Reduzierung des Aufkommens von Verpackungsmüll sowie einer Abkehr von der Wegwerfgesellschaft. Mit der Novelle der Verpackungsverordnung vom 21. August 1998 wurde die Verpackungsverordnung von 1991 abgelöst. Mit ihr wurden die Anforderungen an die Vermeidung und Verwertung von Verpackungen unter Berücksichtigung der gewonnenen Erfahrungen praxisgerechter gestaltet, der Wettbewerb in der Entsorgungswirtschaft gefördert und die deutschen Regelungen an die EG-Richtlinie 94/62/EG über Verpackungen und Verpackungsabfälle vom 20. Dezember 1994 angepasst. Quelle:https://www.bmu.de/gesetz/verordnung-ueber-die-vermeidung-und-verwertung-von-verpackungsabfaellen/

Viskose

Chemiefasern aus regenerierter Cellulose.
Werden sowohl als Filamentgarn als auch als Spinnfaser produziert.

Wellpappe

Ein vorwiegend in der Verpackungsindustrie verwendetes Zellstoffprodukt, welches leicht und bezogen auf sein Gewicht relativ stabil ist. Wellpappe ist eines der am weitesten verbreiteten Verpackungsmaterialien. Sie wird hauptsächlich für Transportverpackungen eingesetzt.

Wellenpapier

Bestandteil der Wellpappe: zusammen mit dem Deckenpapier und Klebstoff entsteht Wellpappe.

XYZ-Analyse

XYZ-Analyse erfasst die Art und Weise des Verbrauchs der zu bestellenden Güter, um so die jeweils optimalen Bereitstellungs- und Bestellmaßnahmen erarbeiten zu können (optimale Bestellmenge).

Eine Klassifizierung der Materialien nach der Prognosegenauigkeit bietet Entscheidungshilfen für die jeweils günstigste Beschaffungsart:

X-Materialien:
Beschaffung fertigungssynchron (Just-in-time-Produktion),
Y-Materialien:
Vorratsbeschaffung
Z-Materialien:
Beschaffung im Bedarfsfall.

Zellglas | Zellophan

Einer der ältesten Kunststoffe für Verpackungen, welche direkt mit Lebensmitteln in Kontakt kommen. Zellglas ist nicht besonders plastisch und elastisch verformbar. Zellglas ist ein Kunststoff, der voll aus nachwachsenden statt fossilen Rohstoffen hergestellt werden kann. Reines Zellglas ist kompostierbar, man kann es auch zum Altpapier geben.

Zellulose

Polysaccharid (Vielfachzucker)
Hauptbestandteil pflanzlicher Zellwände (Massenanteil etwa 50 %) – damit die häufigste organische Verbindung.  Zellulose ist wichtiger Rohstoff zur Papierherstellung, und auch in der chemischen Industrie und anderen Bereichen.

Zuckerrohr

Aus den Resten der Zuckerrohrpflanze, die bei der Herstellung des Zuckersaftes zurückbleiben (sogenannte Bagasse) werden Teller, Schalen, Aufbewahrungsbehälter etc. hergestellt.

Zielgruppe

Verpackung funktioniert wie ein Plakat - Schnelles erfassen der Information